Süchtig? Glücklich? Biken!

    Ein persönlicher Beitrag:

    Wie die meisten von Euch vielleicht schon mitbekommen haben, habe ich seit Juni letzten Jahres ein neues Hobby. Mountainbiken!

     

    Zitat aus meinem Blogeintrag vom 21. Juli 2015: „Wie weit ich dieses neue Hobby noch treiben kann, wo meine Grenzen sind und vor allem wie lange dieser Hype bei mir anhält, dass wird sich zeigen.“

     

    Nach nun einem guten halben Jahr kann ich sagen „Der Hype hält an und wird zur Sucht“.

     

    Wie so vieles in meinem Leben habe ich auch das neue Hobby nicht planen können, was mir als 100% Beamtin manchmal ja schon schwer fällt.

     

    Für den ein oder anderen wird sich das jetzt etwas seltsam anhören, aber durch dieses neue Hobby hat sich doch einiges in meinem Leben verändert. Ja ich kann schon fast sagen, das Biken stellt meine ganze Lebensplanung (da haben wir wieder das Wort Planung!) auf den Kopf. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen: Unsere Urlaube sind dieses Jahr komplett aufs Biken ausgelegt, ich schaue jedes Wochenende Bikevideos, Filme oder irgendwelche Beiträge von Events (und bin immer wieder aufs neue fasziniert von diesem Sport), vor einem Dreivierteljahr hätte ich mit den Begriffen Fully, Hardtail, Dämpfer, Gabel, Federweg, usw. nichts anfangen können, ich stehe gerne im Keller und versuche selbst die Einstellungen an meinem Bike vorzunehmen, ich interessiere mich für die Technik, ich putze(!) gerne mein Fahrrad (und danach meist den Keller), ich habe zwei Fahrräder, ich wasche mindestens einmal pro Woche eine Ladung Sportwäsche…

     

    Ich frage mich heute wie ich es überhaupt jemals ohne das Biken aushalten konnte. Die Natur genießen, an der frischen Luft bewegen, Vitamin D tanken und den sogenannten „Flow“- Speicher füllen… Einfach nicht mehr weg zu denken. Meine Laune steigt nach jedem Singeltrail und mein Immunsystem war lange nicht mehr so gut wie in den letzten Monaten. Es ist zu einer Leidenschaft geworden und ich stehe noch ganz am Anfang dieses Sportes (an der Fahrtechnik muss noch gearbeitet werden).

     

    Und nicht nur bei mir scheint es so zu sein. Auch mein Mann liebt diesen Sport. Das Schöne daran ist, dadurch dass mein Mann, mein Bruder und ein paar Freunde auch biken, kann ich das Interesse, die Freude und alles was dazu gehört auch noch teilen. Ja sogar mit wild fremden die einem auf dem Trail oder in sozialen Netzwerken begegnen kann man übers Biken philosophieren. Biken verbindet!

     

    So hat sich also auch mein Interesse in der Fotografie ein wenig verändert. Aber keine Angst, ich werde auch weiterhin Portraits fotografieren nur vielleicht nicht mehr ganz so oft von Nicht-Mountainbikern. Es wird künftig wahrscheinlich auch mehr Landschaftsbilder und Actionfotos geben. Ich liebe es einfach das Fotografieren und das Biken zu verbinden. Beide Leidenschaften vereint, die eine gibt mir Ruhe, die andere bringt den Ausgleich zur Bürotätigkeit.

     

    Fest steht: Ich brauche diesen Ausgleich. Das Biken macht mich glücklich und noch glücklicher macht es mich, wenn ich das Ganze mit meiner Kamera festhalten kann und mit euch teilen darf!

     

    Süchtig! Glücklich! Biken!

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    Kommentare: 1
    • #1

      Carsten (Donnerstag, 11 Februar 2016 20:23)

      Schön, dass Du zur schönsten Sportart der Welt gefunden hast.
      Ich kann Dir als alter Besessener dieser fantastischen Sucht noch viele geniale Erlebnisse und prägende Erfahrenen wünschen...
      Viel Spaß!